Forensische Spurenuntersuchung bei Untreue-Verdacht
Forensische Spurenuntersuchungen kommen immer dann zum Einsatz, wenn bei einem Verdacht auf Untreue oder Fremdgehen objektive Klarheit gewünscht wird. In vielen Partnerschaften entstehen Zweifel nicht durch einzelne Ereignisse, sondern durch widersprüchliche Aussagen, verändertes Verhalten oder konkrete Auffälligkeiten im privaten Umfeld. Emotionen, Vermutungen und gegenseitige Vorwürfe führen dabei häufig zu zusätzlicher Belastung – ohne eine verlässliche Grundlage für eine sachliche Entscheidung.
Eine forensische Spurenuntersuchung bei Untreue-Verdacht setzt genau an diesem Punkt an. Statt Annahmen oder Interpretationen zu folgen, werden materielle und biologische Spuren untersucht, die bei engem körperlichem Kontakt entstehen können. Die Analyse erfolgt objektiv, nachvollziehbar und unabhängig von persönlichen Einschätzungen. Ziel ist es, Hinweise zu gewinnen, die bei der Einordnung eines Verdachts helfen und eine faktenbasierte Grundlage für weitere Schritte schaffen.
Im Fokus stehen dabei insbesondere Textilien und Gegenstände aus dem privaten Umfeld, wie etwa Unterwäsche, Bettwäsche oder Kleidungsstücke. Durch die Untersuchung auf biologische Spuren wie Vaginalsekret, Sperma oder andere kontaktbezogene Rückstände lassen sich Aussagen überprüfen, ohne in die Privatsphäre weiter einzugreifen als notwendig. Wichtig ist dabei: Es werden keine Gedanken, Absichten oder Motive bewertet – ausschließlich nachweisbare physische Spuren werden analysiert.
Welche Spuren werden Analysiert?
Je nach Fragestellung und Untersuchungsobjekt können unterschiedliche Spurenarten analysiert werden. Dazu zählen unter anderem:
Vaginalsekret
Spermaspuren
Haut- und Kontaktspuren
sonstige biologische Rückstände
Spuren an Unterwäsche, Bettwäsche oder Kleidungsstücken
Diese Spuren entstehen häufig bei engem körperlichem Kontakt und können Hinweise liefern, die bei der Einordnung eines Untreue-Verdachts helfen. Die Analyse erfolgt fachgerecht und nach anerkannten forensischen Standards.
Die Untersuchungsergebnisse werden ausschließlich dem Auftraggeber mitgeteilt und nicht an Dritte weitergegeben. Diskretion und Sensibilität stehen bei forensischen Spurenuntersuchungen stets im Vordergrund.
Ablauf der Untersuchung
- Persönliches Vorgespräch
Klärung der Fragestellung, Auswahl geeigneter Untersuchungsobjekte und transparente Aufklärung über Möglichkeiten und Grenzen.
- Diskrete Spurensicherung
Die übergebenen Textilien oder Gegenstände werden fachgerecht gesichert und dokumentiert.
- Forensische Analyse
Untersuchung auf relevante biologische und materielle Spuren nach anerkannten Standards.
- Ergebnisbesprechung
Sachliche Erläuterung der Untersuchungsergebnisse und deren Bedeutung für den konkreten Fall.
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